Die Wikinger (The Vikings, 1958)

Die Wikinger (The Vikings, 1958)

Ein englischer König wird von Wikingern getötet und seine Frau von deren Anführer Ragnar vergewaltigt. Ohne Wissen Æellas, des Nachfolger auf dem Thron, gebiert sie einen Knaben (Tony Curtis), der ohne Kenntnis seiner Herkunft als Sklave bei den Wikingern aufwächst. Als erwachsener Mann gerät er in Konflikt mit Ragnars anderem Sohn Einar (Kirk Douglas), nicht zuletzt da beide in die walisische Prinzessin Morgana (Janet Leigh) verliebt sind …

Richard Fleischers Film aus dem Jahr 1958 bedient alle Wikingerklischees zur Genüge: Saufen, Raufen, Vergewaltigen und ständiges Oooodin-Rufen gibt es hier ohne Unterlaß. Die Geschichte ist vage an die isländische Saga von Ragnar loðbrók angelehnt, allerdings wird Ragnar in dieser in eine Schlangen-, nicht in eine Wolfsgrube geworfen. Mit dem historisch oder archäologisch Belegbaren wird äußerst frei umgegangen, so läßt sich beispielsweise der Kompaß, der in “Die Wikinger” eine so große Rolle spielt, für die Wikingerzeit nicht nachweisen. Dank seiner bewußten und teils wohl auch unfreiwilligen Komik kann dieser Film aber als ein wahrer Klassiker des Genres gelten, den es sich anzuschauen lohnt.

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